Design for debate

Inhalt

Im Kurs von Reto Wettach haben wir zunächst erfahren und erarbeitet, was der Name Design for debate meint:

  • Designprojekte, die Auffällig bis Kontrovers sind und sich mit aktuellen Problemen der heutigen Zeit auseinandersetzen.
  • Hintergründe der Künstler, Kunstschaffenden und Gestalter
  • Sinn und Unsinn dieser Obekte.

Projekte

Dafür sollten wir uns zunächst Kunst/ Kunstwerke/ Aktionen und Künstler oder Kreative angucken und vorstellen, deren Werke unter diese Kategorie fallen.

Ich suchte mir das Projekt Archisuits von der Künstlerin Sarah Ross aus, die sich mit „defensiver Architektur“ in Innenstädten beschäftigt. Sarah Ross entwarf die ausgefallenen Archisuits, die trotz der Architektur, welche offensichtlich nicht zum verweilen einladen soll, eine bequeme Möglichkeit schafft, um sich auszuruhen.

Eigene Arbeiten

Schließlich sollten wir selbst einen Service erdenken, der zum Diskutieren einlädt.

Ich entschied mich für das Projekt „Guestrater“.

Er soll das Miteinander von Bars, deren Lautstärke und Anwohnenden verbessern.


Mit dem Guestrater können Bars ihre Gäste nach deren Benehmen bewerten und somit deren Verhalten „steuern“. Benimmt sich ein Gast daneben, wird das mit einer negativen Bewertung „abgestraft“.

Ab einem bestimmten Negativrating darf der Gast die Örtlichkeit für eine Sperrfrist von 2 Wochen nicht mehr betreten. Mit Interviews und Usertestings versuchten wir, unseren Service auszuarbeiten und nach Schwachstellen und Anknüpfungspunkten zu suchen. In meinem Fall stießen wir auf Bedenken gegenüber der Datensicherheit. Dennoch überwog das Gefühl der erlebten Sicherheit im Nachtleben, wenn Störenfriede ausgeschlossen werden können.

Insgesamt bot der Guestrater viel Gelegenheit, um über Vor- und Nachteile nachzudenken und zu diskutieren. Im letzten Schritt arbeiteten wir eine endgültige und verständliche Version des Services aus und präsentierten sie auf der Werkschau.