ruhe

Das Semesterprojekt handelt von der Flucht vor dem Lärm und der Hektik, die in einer Großstadt herrschen. Eine Flucht in die Natur und der meditativen Kraft des Wanderns.

Das freien Projekt in der Audio-/Videowerkstatt „Einführung in das audio-visuelle Arbeiten“, war nur meine zweite Wahl.

Eigentlich wollte ich das Thema “ Kneipensterben in Berlin“ aufnehmen, nachdem ich im Tagesspiegel gelesen hatte, dass meine ehemalige Stammkneipe schließt.

Ich wollte ein Interviewformat machen und hatte Bereits ein Moodboard erstellt Fragen ausgedacht und eine Logline geschrieben. Es haperte jedoch an Zusagen von den Interviewpartnern.

Dieser Zustand zog sich und zog sich, so dass ich zeitlich etwas in Bedrängnis geriet.

Deshalb entschied ich mich, auf mein Backup Projekt zuzugreifen:

zweite Idee

Die zweite Idee, die ich für ein Projekt Hinterkopf hatte war ein Video von meiner jährlichen Wanderung quer durch Deutschland zu machen und diese zu dokumentieren. 

Ich gehe jedes Jahr ein paar Tage in die Natur wandern, um zur Ruhe zu kommen. So wurde diese Nebenidee kurzerhand zum Hauptprojekt.

equipment

Ich nahm ein Gimble und ein kleine Teleskopstange mit. Zum Filmen nahm ich mein iPhone 13.

Ich machte meine Aufnahmen während des Weges, so dass ich letztendlich auf ca. 50 Minuten Material kam.  Nach dem Schneiden erstellte ich dann ein Film von 5 Minuten.   

Es war nicht immer unkompliziert, da ich auf dem Weg ohne Unterstützung filmen musste. Einige Einstellungen mussten mehrmals gedreht werden, weil z.B. das Stativ auf dem Weg unbemerkt umkippte oder Ähnliches. 

Glücklicherweise war ich wirklich komplett alleine in der Natur. Ich konnte manche Szenen ungestört mehrmals drehen. 

Außer, ich befand mich im Unterholz. Da war eine Umkehr oft schwierig bis unmöglich.

learnings

Mein Learning war, dass man vor allem bei Einzelprojekten einfach irgendwann anfangen muss. Und dass man, wie in meinem Fall, einen Plan B haben sollte. 


Twenty Twenty-Five

e-mail@example.com
+49 555 349 1806